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Weihnachtsgeschenke

Der Adventskalender als Überbringer von Geschenke und Überraschungen


Geschenke im Adventskalender verstecken | Tolle Ideen selber basteln

Der Advent ist die Zeit der Ankunft und leitet sich aus dem lateinischen „advenire“ ab, was „ankommen“ bedeutet.

Da an Weihnachten der Geburt Jesu Christi gedacht wird und mit seiner Geburt die Religion der Liebe in die Welt kam, nutzt man die vier Wochen davor, um sich auf die erstmalig Ankunft Jesu in der Welt vorzubereiten. Die Kirche zählt dabei die vier Sonntage vor Weihnachten als Advent. Für jeden vergangenen Sonntag wird eine Kerze angezündet. Brennen alle vier Kerzen weiß man, dass Weihnachten unmittelbar vor der Türe steht. Um den Kindern das teilweise unerträgliche Warten auf Weihnachten zu erleichtern, hat man den Adventskalender eingeführt. Nicht die Katholiken, sondern die Protestanten arbeiteten mit dem ersten nachweisbar überlieferten Adventskalender Mitte des 19. Jahrhunderts. Für jeden Dezembertag, der vor Weihnachten lag, wurde ein kleines Bildchen mit religiösen Motiven an die Wand gehängt. Anhand der Zahl der Bildchen wussten die Kinder in einem Haushalt, dass die Zeit des Wartens auf das Christkind mit jedem Tag kürzer wird. Es brauchten nur 24 Bildchen zusammenkommen.

Der Adventskalender als Geschenk des Himmels für Kinder
Dieses Zählen der Tage wurde schnell von anderen Haushalten übernommen und teilweise in seinen Variationen verändert. Ob man von vierundzwanzig Strichen täglich einen wegwischen durfte, also eine umgekehrte Zählweise, oder ob man an Gegenständen jeden Tag eines hinzufügte, wichtig war, dass die 24 Tage gezählt wurden. Die bis heute gebräuchlichen Adventskalender wurden erst im 20. Jahrhundert eingeführt. Ursprünglich kannte man nur Kalender mit Bildchen. Konnten Kinder anfangs die Bilder noch selbst ausschneiden und in einen vierundzwanzigfeldrigen Sammelbogen einkleben, wurde bald daraus der fertige Adventskalender mit verdeckten Feldern, die durch aufreißen von Türchen freigelegt wurden und hübsche Bildchen mit religiösen Motiven preisgaben. So mancher mag sich noch an die reinen Bildkalender erinnern, unter deren Türchen sehr hübsche Bildchen, teilweise mit feinem Glitter bestückt, zu finden waren. Der moderne Adventskalender ist kommerzialisiert worden. Die Schokoladenindustrie hat diesen Markt für sich entdeckt und bietet die unterschiedlichsten Kalender zum Advent an. Jede gängige Schokoladenmarke bietet mittlerweile einen eigenen Adventskalender mit feinen Spezialitäten hinter den Türchen an. Am schönsten ist es immer noch, wenn man seinen Adventskalender zusammen mit den Kindern selber bastelt. Ob man dabei kleine Taschen aus Filz auf einen großen Stoffuntergrund aufsetzt, oder kleine Stoffsäckchen fertigt oder Häuser aus Pappe zaubert, bleibt dem Geschmack und der Kreativität jedes Einzelnen überlassen. Adventskalender eignen sich auch ganz hervorragend, kleine Geschenke darin zu verwahren, um mit ihnen die Spannung auf das große eigentliche Weihnachtsgeschenk zu erhöhen. Anregungen für viele kleine Geschenkideen finden Sie hier natürlich genauso wie für große ausgefallene Geschenke. Sehen Sie sich ruhig um, und Sie werden plötzlich Ideen für Ihren Adventskalender vor Ihrem inneren Auge haben.


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