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Weihnachtsgeschenke

ob künstlicher Weihnachtsbaum oder die Weihnachtsbäume selber schlagen


Weihnachtsbäume gehören enifach dazu und werden durch die Dekoration zum Schmuckstück eines jeden Raumes

WeihnachtsbaumIn fast keiner Familie und in kaum einem Haushalt fehlt er zur Weihnachtszeit, der Weihnachtsbaum. Eine schöne grüne Tanne oder Fichte wird geschmückt, sei es modern mit viel Plastik oder traditionell mit Kerzen, Nüssen und Strohsternen. Warum allerdings gibt es den Weihnachtsbaum? Wer hat ihn erfunden? Auf diese Frage gibt es nur eine Antwort: Niemand, er hat sich nach und nach aus anderen Traditionen entwickelt. Sowohl Römer wie auch Germanen verehrten Planzen und Bäume sehr. Nun ist es allerdings so, dass Laubbäume wie auch Lärchen erst durch Verfärben, dann duch Abwerfen der Blätter und Nadeln strikt dem Jahreszeitenrhythmus unterworfen sind. Diese Pflanzen unterscheiden sich in nichts vom Menschen, der ebenfalls eingebettet in die Natur und ihre Abläufe ist. Anders hingegen jene Nadelbäume, die niemals ihre Farbe ändern, sondern als immergrüne Gewächse den Naturrhythmen trotzen. Da diese Bäume es konnten und nicht wie alle anderen ihre Nadeln erst verfärbten und dann abwarfen, ging man in der Antike davon aus, dass diese Bäume besondere Kräfte haben müssten und von den Göttern bevorzugt seien. Schnell wählte man Tannen, Fichten und Kiefern als Schutzsymbole und als Ausdruck von Kraft und Stärke. Der Winter bringt Dunkelheit über die Welt. Am Tag der Wintersonnenwende jedoch wendet sich das Blatt und die Tage werden wieder länger, das Licht beginnt sich wieder durchzusetzen. Dunkelheit raubt Kraft, Licht gibt Kraft. Aus diesem Grunde verknüpften bereits die Römer und auch hierzulande die Germanen den Zeitpunkt der Sonnenwende mit dem Symbol ewiger Stärke, den immergrünen Pflanzenzweigen. Aus diesem stets weiter tradierten Brauchtum mag wohl eines Tages entstanden sein, ganz erhaltene Tannen oder Fichten zu schmücken. Anfangs noch draußen in der Natur, später abgeholzt in den Stuben.

Seitdem es Sitte war, Weihnachtsbäume zu schlagen und mit Dekoration zu schmücken, wurden wiederum natürliche Materialien verwendet, wie zum Beispiel Kerzen für das Symbol des Lichtes, Stroh in Anlehnung an die Krippe Jesu, aber auch kostbare Gaben, die sehr wertgeschätzt wurden, wie beispielsweise Äpfel und Nüsse, eben das, was die Natur hergab. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann die städtische Industrie damit, erste Glaskugel für den Weihnachtsbaum zu produzieren. Später kam Lametta hinzu. Die bunten Glaskugeln erinnern an die biblische Symbolik der Äpfel an den Bäumen im Paradies, Lametta an Schnee und Eiszapfen.

Trotz unserer hochmodernen, volltechnisierten Zeit hat die Tradition des Weihnachtsbaumes weiterhin Bestand. Überall werden Bäume gekauft, aufgestellt und geschmückt, auch die Städte stellen auf den Rathausplätzen ihren großen Baum auf. Geschmückt wird mit dem, was gefällt und da gibt es keine Grenzen. Nur mit einem Weihnachtsbaum findet Schenken seinen besonderen Reiz. Man übergibt seine Weihnachtsgeschenke nicht einfach nur so hübsch verpackt, man legt sie zunächst mit Namen versehen unter den Weihnachtsbaum. Und auf den Moment, dass man endlich an den Baum gehen und sein Geschenk suchen darf, darauf freuen sich jedes Jahr weltweit nicht nur Millionen von Kindern, sondern auch die Großen.



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